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Dr. Franziska Kersten MdB
Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat
SPD
Franziska Kersten wurde 1968 in Lutherstadt Wittenberg geboren. Durch eine Berufsausbildung mit Abitur 1985-1988 ist sie gelernte Rinderzüchterin. Danach begann sie 1989 ihr Studium der Veterinärmedizin in Leipzig und nahm dort an den Montagsdemonstrationen teil. Nach einer Assistenzstelle in einer Großtierpraxis im Kreis Düren wurde sie 2001 als Amtstierärztin im Kreis Heinsberg, NRW, berufen. Im Jahr 2018 übernahm sie die Referatsleitung „Arten- und Biotopschutz, NATURA 2000, Eingriffsregelung und Landschaftsplanung“ im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt. Nach einer Stelle als Geschäftsführerin der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt wurde sie als geschäftsführende Vizepräsidentin ins Umweltbundesamt Dessau-Roßlau berufen. Ab Dezember 2020 arbeitete sie als Referatsleiterin „Natur- und Umweltschutz in der Landwirtschaft“ im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Nukleare Sicherheit in Berlin.
Politisches Engagement
Im Alter von 25 Jahren entschloss sich Kersten, der SPD beizutreten. Ab der Bundestagswahl 2021 war sie direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis Börde/Jerichower Land. In dieser Wahlperiode war sie Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie im Unterausschuss Globale Gesundheit. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde Kersten für den neu zugeschnittenen Wahlkreis Börde-Salzlandkreis wiedergewählt. Sie nahm zum zweiten Mal an den Koalitionsverhandlungen für den Bereich Landwirtschaft teil und ist Agrarsprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Neben ihrer Mitgliedschaft im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat ist sie seit 2025 auch Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien und engagiert sich dort besonders im Bereich der Erinnerungskultur und zu Kultur in ländlichen Räumen.


